Guten Morgen Ihr Lieben!

Die Nacht war kurz, sehr kurz. Warum? Dazu jetzt mehr.

Nach unsererem gestrigen Pitstop haben wir uns auf den Weg nach Ozimek gemacht. Wir wollten Kaffee trinken und noch den Rest von Normans „Linzer Torte“ vertilgen. Unser Zeitfenster war nur knapp. da Steffen sich um 15 Uhr mit Miroslav verabredet hatte. Die beiden wollten zu einem Handyshop, der Steffens Telefon reparieren kann. Gesagt, getan – auf zur Kaffeefahrt.

Auf der Rückfahrt teilten wir uns, Jürgen und Hardi machten noch einen kleinen Abstecher zu Leschek und Co. (den sie leider nicht antrafen), Steffen fuhr mit Miroslav los.

Dann hagelte es gute Nachrichten: Steffens Handy kann Dienstag repariert werden. Alle Ersatzteile sind beschaffbar!

Wir schwangen uns auf die Maschinen und fuhren nach Oppeln. Eine Stadtbesichtigung und Besuch der Speedwaystadions standen auf dem Programm. Der Marktplatz war schnell gefunden, dass Stadion hielt sich gut versteckt. Trotz Skizze einer netten Tankstellenbedienung und gefühlten fünf Erklärungen von Passanten – Wir konnten es nicht erspähen. Dafür wurde mein Licht plötzlich schwächer und der Motor ruckelte. Pitstop der Zweite – ausgeglühte Kohlefeder an der Lichtmaschine war die Diagnose.

Steffen hat einen „Remondis-Arbeiter“ (Firma hat an der Pannenstelle ihren Sitz) währenddessen erneut nach dem Weg gefragt -> und schon hatten wir eine persönliche Eskorte zum Stadion. Dort angekommen, wussten wir, warum wir es nicht sehen konnten….. .Wir hatten halt eine völlig andere Vorstellung, wie ein Speedwaystadion aussieht.

Es war schon 19 Uhr durch und wir hatten noch nichts gegessen – das wollten wir auf halbem Wege Richtung Unterkunft nachholen. Und dann überschlugen sich die Ereignisse:

Am Restaurant angekommen – Entsetzen: Meine Maschine topfte nur so, Öl und Co. Erstbefund: Benzin und Ölgemisch, Kontrollschraube raus: nach Benzin riechendes Motoröl.

Und dann kam was kommen musste, und worüber ich vorher noch kurz geunkt hatte – Steffen und Norman treffen durch Zufall in einer 150.000 Einwohnermetropole Leschek und seine Frau an einer Ampelkreuzung – die beiden waren mit dem Fahrrad unterwegs……….

Jetzt haben wir gefrühstückt, packen unsere Sachen und – genau, fahren zu Leschek, der den anderen Jungs natürlich Bescheid gesagt hat. Sie erwarten uns bereits!

Also bis später……

Update 12:00 Uhr

Wir haben aus dem Hotel ausgecheckt und Sitzen bequem und versorgt bei Leschek im Garten. Wir erleben grad die polnische Gastfreundlichkeit. Bei Kaffee, Kuchen und frischen Erdbeeren, lassen wir es uns gut gehen.

Aktuell wird über die nächste Route gesprochen und die Eckpunkte gesetzt. Roman hat mal wieder die Nase in der Karte und heckt wieder eine gute Route aus.

Bilder werden wir in den nächsten Beiträgen nachreichen.

Update 23:00 Uhr

Hallo Leute!

Wir sind wohlbehalten in Krakau angekommen. Bei einem letzten Piwo für den „Tag 4“ unserer Reise, wollen wir die erste Nacht in Krakau ausklingen lassen.

Schade, dass wir nur aus dem Hotel berichten können, weil mein Handy noch defekt ist. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es ist wieder soviel passiert, dass wir nur ein Best of hier abgeben können.

Fangen wir einfach bei dem wundervollen Tag bei Ledzek und Kashia an. Im Moment sind wir berührt von der polnischen Gastfreundlichkeit, die wir heute erfahren durften. Bisher haben wir nur im Internet darüber gelesen, aber es Live zu erfahren, ist nochmal was ganz anderes. Es entspricht der Wahrheit, polnische Freunde mit leerem Magen zu besuchen, denn es werden in der Regel mehrere Gänge serviert – es ist jetzt 23:00 Uhr und das gesamte Team verspürt noch keinen Hunger.

Das ist polnische Gastfreundschaft
Das ist polnische Gastfreundschaft
Es wird sich mit Händen und Füßen unterhalten
Es wird sich mit Händen und Füßen unterhalten

Leider war der Tag mit den Beiden viel zu kurz, denn ab 16:00 Uhr war unsere gesetzte Deadline für den Aufbruch Richtung Krakau erreicht. Ursprünglich wollten wir Krakau in zwei Etappen anfahren, aber es ist mal wieder anders gekommen. Wir hatten für unsere Fahrt beste Bedingungen. Somit wurde durch den Tourguide (Roman) Krakau als Ziel ausgegeben.

Zirka 50km vor Krakau, konnten wir erneut unsere Pitstop-Eigenschaften unter Beweis stellen und haben kurzerhand am Straßenrand einen Hit-verdächtigen Schlauchwechsel bei Norman´s Lotti vorgenommen, vier Mann und ein Schlauch. Wo sich das Loch befindet, ist bis jetzt die kleinste Nebensache, Hauptsache Lotti + Fahrer sind auf dem Runway.

Schlauchwechsel an einer polnischen Schnellstraße
Schlauchwechsel an einer polnischen Schnellstraße
Jeder gibt seinen besten Senf dazu
Jeder gibt seinen besten Senf dazu

Es ist bereits dunkel geworden, als wir das Lichtermeer von Krakau auf einer Bergkuppe erblickten. Alle hatten in diesem Moment eine Gänsehaut und freuten sich auf die Metropole. Checkin war in einem IBIS Hotel in der City mit bewachten Parkplatz für unsere Maschinen. Morgen steht Krakau für uns bereit, lassen wir uns einfach überraschen.

Ankunft am Hotel
Ankunft am Hotel

2 Comments

  • Andrea

    Hallo Männer. Hoffen euch gehts gut und Ihr habt Spaß? Uns gehts super, bei viel Sonne, nem Haufen Unkraut und abends ner guten Flasche Wein. Wir denken viel an Euch und wünschen Euch noch ganz, ganz viel Spaß und immer gute und sonnige Fahrt. Grüße aus dem schönen Müggenburg. Die Kubis

  • Nicole

    Liebe grüße aus der Heimat, es ist schön zu sehen, dass ihr auch die nächste Etappe unbeschadet und ohne Pannen erreicht habt.

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