Guten Abend in die Heimat!!!

Verzeiht unsere späte Meldung, aber wie heißt es so schön, wir waren heute „Out of Order“ oder anders gesagt: in der Walachei. Nix Internet, nix Telefon. Doch erstmal zurück auf Anfang, Sniadanie (Frühstück)….

Nach ausgiebigem Ausschlafen bis 7:30 Uhr gab es um halb neun ein ordentliches Frühstück. Heute stand ja wie Ihr wisst die Wolfsschanze auf dem Plan und wir wollten früh los. Leider hatten wir gestern vergeblich versucht, einen Guide zu ergattern, diese Spezies scheint hier aber Mangelware zu sein. Also blieb uns nichts anderes übrig, als auf eigene Faust loszuziehen und uns von unseren Erinnerungen führen zu lassen. Also nichts mit die Motorräder ablasten und aufsitzen bitte!

Die Wolfsschanze war schnell gefunden. Wir wurden sogleich angesprochen, ob wir nicht Lust auf eine Rundfahrt in Zone 2 und 3 machen wollen, natürlich standesgemäß mit einem Armeefahrzeug und Stahlhelm. Fotos dazu – weiter unten.

Nach dieser Tour ging es zu den imposantesten Bunkern, die mir in Erinnerung geblieben sind. Erstaunlich: Es hatte sich nichts verändert. Ein bissel hier und da kraxeln, kurz den Bahnhof suchen, in einen 6 Meter tiefen und 50cm breiten Schacht finden und erkunden, sowie den ihm angeschlossenen Gang durchkriechen und schon war die Uhr eins. Kurz was essen und bei Nieselregen ging es weiter zum Mauerwald.

Hier war alles anders. Ein Bunker (der mit dem Tunnel, durch den Hardi und ich vor 5 Jahren gekrochen waren) war komplett freigelegt und mit einem Museum ausgestattet worden. Natürlich fehlen nicht die entsprechenden Devotionalien. Ein bißchen kam der „Kommerz“Eindruck auf. Ein weiterer Bunker war ebenfalls ausgebaut worden, der setzte allem die Krone auf. Ein nachgestaltetes U-Boot, eine V2-Imitation und nachgebaute „Glocken“ sowie „Hanebu“ waren hier zu sehen. Das einzig bekannte aus alter Zeit war das „Rastenburger Bier“ Blechschild und die „Juno“-Werbung. Highlight war aber wie vor 5 Jahren der Gang durch den Tunnel, den alle erfolgreich absolvierten.

Die Zeit drückte, wir wollten noch zur Schleuse. Mittlerweile war die Sonne wieder auf „volle Leistung“. Einen kleinen Abstecher zu einer „intakten“ Schleuse mitten durch die Pampa machten wir auch noch. Mehr der Zufall hat uns auf ihre Spur geführt. Jedenfalls war nichts offiziell ausgeschildert. Mehr sei heir nicht erwähnt, auch nicht wie und wo die Fotos entstanden sind.

Augenblicklich sitzen wir frisch geduscht vor dem Hotel bei Piwo sokiem und warten auf unser Essen. Wo es uns morgen hintreibt, werden wir anschließend besprechen und Euch wissen lassen.

In diesem Sinne – Smatschnego! (Guten Appetit, wir haben Euch alle lieb).

One Comment

  • Andrea

    Das beweist uns, es ist immer von Vorteil einen guten Orientierungsinn und Vorkenntnisse zu haben. Die Heimgebliebenen denken die ganze Zeit an euch und sind so immer mit dabei. lguk

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