Wer unseren Blog aufmerksam gelesen hat, weiß dass wir in Stettin sind. Gestern haben wir kräftig Strecke gemacht. Die Entscheidung war Richtig, wenn man aus dem Fenster schaut. Es regnet wie aus Kannen und lädt nicht zum Motorrad fahren ein.

Bei einem lange Frühstück haben wir uns entschieden, dass wir heute eine Stadterkundung machen wollen. Statt Motorrad, steigen wir auf die TAM um. Eine Hafenrundfahrt steht auch auf dem Programm.

Update 14:00 Uhr

Die erste Erkundungstour haben wir hinter uns. Wir sind gefühlte 5km durch die Stadt gegangen und haben so einiges Sehen können. Es ist zu Merken,  dass Stettin eine aufstrebende Stadt ist. Überall wird gebaut oder modernisiert. Wir kommen uns vor, wie Dorfies in der Großstadt. Der Großstadt Wusel ist all gegenwärtig und gefühlt ist die Stadt im und am Fluss.

Roman seine Nase hat ihn mal wieder nicht enttäuscht und so schlug sein Schaschlik-Sensor an. Er nahm Witterung auf und lief im Schnüffegang direkt zur szaszlykarnia. Endlich hat er sein erstes Riesen-Schaschlik bekommen.

Frisch gestärkt… Geht es gleich aufs Ausflugsschiff.

Schlechtes Wetter im Anmarsch
Schlechtes Wetter im Anmarsch
Happy-Roman und sein Riesen Schaschlik
Happy-Roman und sein Riesen Schaschlik
Scheinbar schmeckt es allen
Scheinbar schmeckt es allen
Nach jedem Regen kommt die Sonne
Nach jedem Regen kommt die Sonne
Update 20:15 Uhr

Wir waren uns alle einig die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Definitiv war der Schiffsaufflug dass beste Gruppenerlebnis des Tages. Tiefenentspannt haben wir die Umgebung und die Natur auf uns Wirken lassen. Es gibt im Stettiner Haff immer noch Fischreiher und Seeadler, neben zerfallenen Industrieanlagen, die ihre Hochzeit in einem anderen Zeitalter erlebt hatten. Brachliegene Werften wechseln sich mit vor emsiger Tätigkeit strotzenden ab. Fast ausnahmslos sind diese Anlagen an und über 100 Jahre alt.

Roman und Jürgen haben es sich nicht nehmen lassen und einen Matrosen (Pjotor) bequatscht, eine private Führung durch den Maschinenraum zu organisieren. Kurzerhand sind sie in einer kleinen Türe am Heck des Schiffes verschwunden. Ich muss dazu sagen, dass wir einen exclusiven Platz am Board hatten. Extra Plätze in der Matrosen Lounge bei Dieselabgasen und Klappergeräuschen, aber weit ab von den normalen Touristen, welche bei Wodka und Piwo laut an Deck grölten. Naja Ausflug/Besäufnis auf polnisch halt. Paar Minuten später kommen hustend Roman und Jürgen aus der besagten kleinen Tür und konnten ihr Erlebnis brühwarm berichten. So trieb das Ausflugschiff ein alter Russen Panzer Reihen-6-Zylinder Motor mit ca. 150 PS aus den 50igern an. Es folgten noch paar technische Einzelheiten, mit denen ich Euch nicht langweilen möchte.

Nach 2h war unsere Rundreise vorbei und so standen wir bei Regen an den Docks. Keiner hatte recht Lust den Weg zum Hotel per Fußmarsch zu bewältigen, also ein Taxi musste her. Paar Minuten später konnte Roman ein Taxi an der Straße anhalten. So bestiegen wir den alten Daimler mit 392000 km auf der Uhr und ließen uns direkt zum Hotel gondeln.

Pause muss sein, also haben sich die Zimmerpärchen in Ihre Zimmer zurückgezogen und eine kleine Schlafpause abgehalten. Langsam kommen sie alle aus ihren Löchern, denn das erste Hungergefühl setzt ein.

Stettiner Oder Terrassen
Stettiner Oder Terrassen
Alte DDR Kräne der Marke TRAGKRAFT
Alte DDR Kräne der Marke TRAGKRAFT
Stettiner Hafen Ansicht
Stettiner Hafen Ansicht

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