(es erklingt das Lied:) Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein……

„Pioniere seid bereit – Immer bereit“ Ich begrüße euch zum Morgenappell im City Center Haus Elephant zu Posen mit dem Bericht aus Pommern und Großpolen.

Ich als der verantwortliche Agitator habe die Aufgabe zu rapportieren, was sich die letzten Tage so zugetragen hat:

In Bromberg haben wir erfolgreich die Altstadt erkundet und sind dabei auf das „Kleine Venedig“ gestoßen, ein Nebenarm der Brahe, an dem sich malerisch Restaurant und Bars die Klinke in die Hand geben. Nachdem wir vorgestern Abend dort gespeist hatten, taten diverse durchsichtige Getränke (vornehmlich aus kleinen, eisgekühlten Gläsern) ihr übriges. Ich darf daran erinnern, daß die medizinische Indikation zur Einnahme primär bestand, sekundär jedoch leider in den Hintergrund rückte. Demzufolge hatten wir einen etwas längeren Heimweg, der uns zu Fuß durch die Stadt zum Hotel führte. Aus ursprünglich 2,5 km wurden so schnell 4 km.

Der Morgen danach gestaltete sich dementsprechend langsam, aber wir konnten entspannt gen Posen starten. Die ersten 80 km waren mit dem Härtebefehl versehen – keine Pause! Nach weiteren 60 km gab es dann die nächste an einer kleinen Grillbar kurz vor Posen. Hier haben wir den Inhaber kennengelernt, dessen Freund eine riesige Motorradsammlung ganz in der Nähe hat (über 100 Stück, knapp 20 MZ und eine BK 350 dabei). Leider konnten wir die Einladung aus Zeitgründen nicht eingehen.

Der gestrige Abend klang standesgemäß auf dem Markplatz von Posen aus. Zuvor haben wir noch die alte „Hugger“ Brauerei besichtigt, welche zu einem riesigen Einkaufs-und Erlebnistempel umgebaut wurde (googlet mal nach „Stary Browar Poznan“).

Beeindruckend, wie man Vergangenheit und Moderne verbinden kann.

Schöne Shopping Meile
Schöne Shopping Meile
Moderne Kunst überall
Moderne Kunst überall

Auf dem Markplatz saßen wir umringt von Polen, Holländern und Briten, mit denen wir gemeinsam Fußball sahen. Die medizinische Indikation zur Einnahme von glasklarer, eiskalter Flüssigkeit wurde gemaßregelt und begrenzt, wollten wir doch heute früh ins Museum und anschließend weiterfahren. Wollten……

Zu uns gekommen sind wir heute früh gegen halb/dreiviertel zehn. Dass heißt, eigentlich wurden wir geweckt – vom Redakteur der polnischen Motorradzeitschrift „Motofani“ (www.motofani.com). Er reichte uns ein Exemplar von 2014/2015 und siehe da – ein Bericht über uns von unserem letzten Besuch. (er wurde über unsere Ankunft informiert…) Ums kurz zu machen: Heute bleiben wir noch in Posen, das Hotel ist verlängert, wir gehen gleich ins Museum und haben heute Abend eine Einladung zum gemeinsamen Fußballschauen. Fotos für den neuen Artikel im Jahrbuch 2016 sind bereits gemacht und Tadeusz (so heißt der Redakteur) freut sich riesig, genau wie wir, auf einen schönen Abend!

Motofani Zeitung
Motofani Zeitung
Motofani Bericht aus dem Jahr 2013 ... das waren wir
Motofani Bericht aus dem Jahr 2013 … das waren wir

Genug der Worte! Bitte nehmt folgende Worte in euren Wortschatz auf: Alfa Adolfo, Spiegist, n(nnn)a, mau (wie die Katze), Schwulstgefühl.

Bis morgen – Euer Agitator

One Comment

  • Rolf

    Oha… Kompliment. Jetzt seid Ihr schon in der Zeitung. Richtige Poser eben…in Posen. Da wird selbst Nana vor Neid erblassen und erneut das „Guten-Morgen-Lied“ anstimmen- auch ohne durchsichtige Getränke im Turm. Offensichtlich geht es Euch blendend nach der medizinisch indizierten Einnahme glasklarer Substanzen, die hoffentlich auch ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig war. Denkt an Eure Leberwerte, aber vergeßt nicht, man lebt nur einmal! Grüße an Tadeusz Rolf

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