Masuren Tour 2015 – Tag6

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Wach geküsst von der Sonne, sind wir in den Tag gestartet. Heute hieß es Sachen packen. Vorher noch eine schönes Frühstück und dann kann es los gehen.

Ab heute geht es wieder Richtung Heimat.

Letzte Morgenluft am Yachthafen
Letzte Morgenluft am Yachthafen
Update 10:50 Uhr

Mit Rückenwind und vollen Tank sind die alten Maschinen quasi geflogen. Schwubdiewub… Waren fast 100km in Rekordzeit geschafft.  Es ging über gut ausgebaute Landstraßen nach Leborg. Wie immer zwischenstop an einer Tanke und kurz die Menschlichen Akkus laden. Das Wetter spielt aktuell mit und geht es bei Sonnenschein weiter… Bis zur nächsten Tanke.

Pause an einer Statoil Tanke
Pause an einer Statoil Tanke

Wir sind gut ohne große Unterbrechung in Stettin angekommen. Es ist quasi fast ein Heimspiel für uns. Auf Grund des Wetterberichtes haben wir uns dazu entschlossen, doch etwas früher in Richtung Heimat zu fahren. Es klingt für alle leichter nur 100km bei Regen zu fahren, statt 400km an zwei Tagen.

Somit haben wir die Chance unsere Nachbarstadt näher kennen zu lernen.

Unser Hotel in der Innenstadt haben wir bezogen und frisch geduscht ging es zum nahen Steakhouse.

Masuren Tour 2015 – Tag5

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Guten Morgen!

Ausgeschlafen und gut gestärkt, geht es gleich ins Zentrum von Danzig. Es gibt viel zu sehen und wir haben uns ein kleines Programm zusammen gestellt.

Die Motorräder bleiben heute mal stehen und sind hoffentlich in guten Händen bei unserem Wachmann. Hier noch ein paar Eindrücke von gestern.

Abendliche Impression Danziger Bucht
Abendliche Impression Danziger Bucht
Der Biergarten am Yachthafen Danziger Bucht
Der Biergarten am Yachthafen Danziger Bucht
Update 12:00 Uhr

Ankunft in der Altstadt von Danzig. Es ist immer wieder schön hier. Eine Stadtbesichtigung bei 14 Grad ist einfach angenehm. Aktuell sitzen wir in einem kleinen Kaffee und schmieden einen weiteren Tagesplan. An oberste Stelle steht die Hafenrundfahrt und Besichtigung der Westernplatte.

Altstadt von Danzig
Altstadt von Danzig
Pause & Kaffeezeit
Pause & Kaffeezeit
Einfach nur Relaxen
Einfach nur Relaxen
Update 20:53 Uhr

Mein lieber Steffen hat mir die ehrenvolle Aufgabe übertragen, wieder ein paar Worte in die Heimat zu tippen. Ihr kennt ihn, deshalb konnte, kann und will ich ihm diesen Wunsch auch nicht abschlagen. Also los, unser Tag in Danzig:

Begonnen hat alles mit einem ausgiebigem Frühstück, Grundlage schaffen hieß die Devise, schließlich wollten wir das Tageslicht nutzen. Das Taxi war schnell bestellt und ehe wir uns versahen, standen wir mitten in der Altstadt. Norman kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. So bekamen wir eine ganz persönliche Führung in Sachen Architektur, Stadtplanung und Geschichte der Hanse. Am meisten beeindruckt haben uns die Aufbauarbeiten nach dem Krieg. Wenn man sich alte Bilder anschaut und dann die prachtvoll hergerichteten Häuser – unglaublich was hier geleistet wurde.

Schnell verging die Zeit und uns dürstete nach Kaffee. In der ul. Piwna sind wir eingekehrt, und aus der Tasse Kaffee wurde schnell noch ein Mittagessen. Doch eine Hafenrundfahrt zur Westerplatte musste sein! Um 15 Uhr bestiegen wir standesgemäß das Schiff. An der Westerplatte erwartete uns ein E-Taxi, was uns schnurstracks zum Denkmal brachte. Somit konnten wir die Stunde Aufenthalt hier ideal ausnutzen. Gegen 17 Uhr waren wir wieder in der Stadt und wunderten uns, warum so viele mit „Polska-Schals“ unterwegs waren. Wir erinnerten uns an Breslau….es kann nur ein Fußballspiel sein. Auf der Suche nach was Essbarem besichtigten wir bei der Gelegenheit gleich den Bahnhof, aßen anschließend im KFC und wurden dann endlich (dank Steffen) aufgeklärt. Er sprach auf englisch einen polnischen Jugendlichen an mit den Worten: „Sorry, you speak english?“ Und er antwortete „Of course.“ Wir haben schallend gelacht. Als ob es das natürlichste der Welt sei. Jedenfalls spielt heute Abend Polen gegen Griechenland in Danzig.

Dieser Lacher war noch gar nicht verdaut, als schon das nächste „Mistake“ auf uns wartete. Wir stiegen ins Taxi und ich versuchte in polnisch dem Taxifahrer zu sagen, wohin er uns bringen sollte. Er verstand es auch und los ging die Fahrt. Jürgen machte nach seinem „Checkblick“ einen Kommentar „…der hat schon 492000km auf der Uhr, Airbaglampe an und Motorkontrolleuchte an…“ . Der Taxifahrer guckte etwas schlitzig. Wir fingen/oder versuchten ein Gespräch auf polnisch mit dem Taxifahrer anzufangen. Steffen bediente sich dazu des Fußballspiels Polen-Griechenland. Irgendwas mit Lewandowski hat er gesagt (jedenfalls soweit meine Erinnerungen), als der Taxifahrer plötzlich und unerwartet in perfektem Deutsch antwortete: „Lewandowski spielt nicht mehr.“ Kurzum, wir waren perplex, er hat alles verstanden…. . Das Gespräch entartete, irgendwann wussten wir wie er heißt und das er viele Jahre in Hamburg gelebt hat, seine ganze Familie noch dort ist, und er nur seiner Frau wegen nach Danzig zurückgekehrt ist. Dann fragte er (der Taxifahrer) uns, ob wir den neuen Trabi „Sport“ kennen. Wir verneinten und er sagte, „Doch, den gibt es. Da sind die Turnschuhe gleich im Kofferraum drin“. Schallendes Lachen folgte…..die Situation für uns: Wir in Danzig, ein polnischer Taxifahrer der perfekt deutsch kann und uns dann noch einen Trabiwitz erzählte, den wir nicht kannten. Mehr geht nicht? Doch. Eine Verabschiedung mit den Worten „Moin, Moin“ aus seinem Mund…….Der Vollständigkeit halber sei gesagt, es gab unterwegs noch eine Grundkurs in polnischer Grammatik nebst ein paar neuen Vokabeln. Wie schnell 16 km vorbei sein können.

Nun sitzen wir im Hotel, Norman und Jürgen schieben eine ruhige Kugel (Billard), ich tippe mir die Hornhaut auf oder von den Fingern, Steffen akkadiert mit den Fotos, die gleich im Hintergrund hochgeladen werden und unser Etappenziel für morgen steht fest: Es gibt keins. Wirklich nicht. Wir wollen morgen früh Richtung Stettin starten und sehen, wie weit wir kommen. Alles weitere lassen wir auf uns zukommen. Der Wetterbericht verheißt nichts Gutes.

In diesem Sinne: Liebe Grüße aus Danzig! Euer Roman (PS: Prosze cekas, foto jest.)

Besichtigungsschiff im Danziger Hafen
Besichtigungsschiff im Danziger Hafen
Roman hat immer das Steuer in der Hand
Roman hat immer das Steuer in der Hand
Die Touris werden durch den Hafen gegondelt
Die Touris werden durch den Hafen gegondelt
Jürgen schiebt gern eine ruhige Kugel
Jürgen schiebt gern eine ruhige Kugel
Norman hat ruhige Kugeln auch gern
Norman hat ruhige Kugeln auch gern

Masuren Tour 2015 – Tag4

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Guten Morgen in die Heimat.

Die Jungs sind wach und die Klamotten auch schon fast gepackt. Gleich geht es zum ausgiebigen Frühstück. Wir sind uns noch nicht ganz einig, ob es zur Marienburg geht, oder ob wir nonstop nach Danzig durchfahren.

Einen Pitstop brauchen wir nicht mehr, dass haben wir bereits gestern gemacht. Soweit war alles ok. Man sieht den Maschinen ihre ca. 850km an. Sie schreien regelrecht nach einem Schaumbad.

Es wird zum Frühstück geblasen… Wir lesen uns später…

Kaffee aus der Tour Tasse schmeckt nicht nur Norman gut
Kaffee aus der Tour Tasse schmeckt nicht nur Norman gut
Ohne Dampf keine Leistung
Ohne Dampf keine Leistung
Update 9:50 Uhr

Etwas Kultur gehört zu unserer Tour, wie dass tägliche Essen und Trinken. Roman hat zielgerichtet eines der größten Wahrzeichen in der Region angesteuert. Ich bin zwar nicht gläubig, aber beeindruckend ist es trotzdem.

Kirche in Święta Lipka
Kirche Święta Lipka
Update 11:55 Uhr

Die Tour ist einmalig schön und führt über alte Straßen und durch verträumte Dörfer. Typisch für masurische Dörfer sind die unzähligen Störche und dessen Nester.

Eines von unzähligen Storch Nestern
Eines von unzähligen Storch Nestern
Update 14:30

Ankunft in Malbork. Quasi ein Heimspiel für Roman und mich. Bis hier sind wir gut durch gekommen. Wir überlegen, ob wird doch gleich nach Danzig durchfahren, denn es sind nur noch 50km. Mehr zu bieten hat definitiv Danzig. Erstmal ein bisschen Fastfood… Wir gönnen uns ein kleine Pizza.

Update 19:15 Uhr

Landeanflug in Danzig. Wir haben unser Quartier an der Danziger Bucht bezogen. Der Ausblick ist einfach sensationell… So schmeckt der Urlaub doppelt so gut. Ab unter die Dusche und eine Kleinigkeit essen. Heute werden wir es ruhig angehen lassen und morgen die City besichtigen.

Yachthafen in der Danziger Bucht
Yachthafen in der Danziger Bucht
Nachtrag 19:30 Uhr

Zusammenfassend für den ganzen Tag halten wir folgendes fest:

Wir sind heute die mit Abstand schönsten und eindrucksvollsten Landstraßen gefahren. An vielen Orten wurde alte Erinnerungen wach. Sei es das Dorf mit den immens vielen Storchennestern oder die „Hardi-Kurve“. Fragt ihn mal bei Gelegenheit, sollte er sich nicht mehr daran erinnern, ködert ihn mit den Worten „ohohoh emie emie“.

Einen Wehmutstropfen gibt es jedoch: An vielen Stellen merkt man, dass ordentlich investiert wird. Dies ist sicherlich für die Region gut, jedoch geht damit nach und nach ein Stück der Urtümlichkeit verloren. In der Wolfsschanze hat man es zuerst gemerkt, heute auf der Fahrt an vielen kleinen Dingen. Da verschwindet die alte Holzmasttelegrafenleitung, aus einem unbeschrankten Bahnübergang wird ein beschrankter, der alte Lattenzaun musste einem eisernen weichen, die holprige Landstraße wurde neu gebaut und um die Dörfer herumgeführt. Neue Bäume an ihr wurden eingespart. Man fährt nun komfortabel, aber der Charme der „alten Zeit“ (Allee) ist Geschichte. Auch werden die alten polnischen Autos immer weniger (ZUK, Polski Fiat und Co.). Aber es gibt sie noch, die urtümlichen Highlights, wo man aus dem Lachen und Staunen nicht mehr rauskommt.

So, genug sentimentales Zeug geschrieben, aber so ist das, wenn eine gewisse Eigendynamik einsetzt. Schließlich war die Masurentour 2011 unsere allererste Fahrt und die Erinnerungen daran sind eingebrannt. Da fällt man schnell mal in den „Vergleichstrott“. Aber das Leben geht ja bekanntlich weiter und uns knurrt gehörig der Magen! In diesem Sinne bleibt uns treu, und wenn Euch gefällt, was wir hier so treiben, dann schreibt einfach einen Kommentar. Euer Kommentar – unser Ansporn.

LG im Namen Aller – Roman

 

Masuren Tour 2015 – Tag3

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Guten Abend in die Heimat!!!

Verzeiht unsere späte Meldung, aber wie heißt es so schön, wir waren heute „Out of Order“ oder anders gesagt: in der Walachei. Nix Internet, nix Telefon. Doch erstmal zurück auf Anfang, Sniadanie (Frühstück)….

Nach ausgiebigem Ausschlafen bis 7:30 Uhr gab es um halb neun ein ordentliches Frühstück. Heute stand ja wie Ihr wisst die Wolfsschanze auf dem Plan und wir wollten früh los. Leider hatten wir gestern vergeblich versucht, einen Guide zu ergattern, diese Spezies scheint hier aber Mangelware zu sein. Also blieb uns nichts anderes übrig, als auf eigene Faust loszuziehen und uns von unseren Erinnerungen führen zu lassen. Also nichts mit die Motorräder ablasten und aufsitzen bitte!

Die Wolfsschanze war schnell gefunden. Wir wurden sogleich angesprochen, ob wir nicht Lust auf eine Rundfahrt in Zone 2 und 3 machen wollen, natürlich standesgemäß mit einem Armeefahrzeug und Stahlhelm. Fotos dazu – weiter unten.

Nach dieser Tour ging es zu den imposantesten Bunkern, die mir in Erinnerung geblieben sind. Erstaunlich: Es hatte sich nichts verändert. Ein bissel hier und da kraxeln, kurz den Bahnhof suchen, in einen 6 Meter tiefen und 50cm breiten Schacht finden und erkunden, sowie den ihm angeschlossenen Gang durchkriechen und schon war die Uhr eins. Kurz was essen und bei Nieselregen ging es weiter zum Mauerwald.

Hier war alles anders. Ein Bunker (der mit dem Tunnel, durch den Hardi und ich vor 5 Jahren gekrochen waren) war komplett freigelegt und mit einem Museum ausgestattet worden. Natürlich fehlen nicht die entsprechenden Devotionalien. Ein bißchen kam der „Kommerz“Eindruck auf. Ein weiterer Bunker war ebenfalls ausgebaut worden, der setzte allem die Krone auf. Ein nachgestaltetes U-Boot, eine V2-Imitation und nachgebaute „Glocken“ sowie „Hanebu“ waren hier zu sehen. Das einzig bekannte aus alter Zeit war das „Rastenburger Bier“ Blechschild und die „Juno“-Werbung. Highlight war aber wie vor 5 Jahren der Gang durch den Tunnel, den alle erfolgreich absolvierten.

Die Zeit drückte, wir wollten noch zur Schleuse. Mittlerweile war die Sonne wieder auf „volle Leistung“. Einen kleinen Abstecher zu einer „intakten“ Schleuse mitten durch die Pampa machten wir auch noch. Mehr der Zufall hat uns auf ihre Spur geführt. Jedenfalls war nichts offiziell ausgeschildert. Mehr sei heir nicht erwähnt, auch nicht wie und wo die Fotos entstanden sind.

Augenblicklich sitzen wir frisch geduscht vor dem Hotel bei Piwo sokiem und warten auf unser Essen. Wo es uns morgen hintreibt, werden wir anschließend besprechen und Euch wissen lassen.

In diesem Sinne – Smatschnego! (Guten Appetit, wir haben Euch alle lieb).

Masuren Tour 2016 – Tag2

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Guten Morgen in die Heimat!!! (9:40 Uhr)

Wir haben den gestrigen Tag feucht/fröhlich ausklingen lassen. Bromberg ist einfach eine traumhaft schöne Stadt.

Für die Interessierten unter Euch:

  • ca. 350000 Einwohner
  • direkt an der Brache gelegen
  • historische Altstadt
  • Schiffsrundfahrten durch mehrere Schleusen …und, ab diesem Jahr kann man direkt von hier eine Flusskreuzfahrt über Berlin nach Amsterdam unternehmen!

Wir waren gestern anständig essen und haben den Abend in einer urigen Jazzkneipe „El Jazz“ ausklingen lassen. Gegen halb eins waren wir im Bett und augenblicklich „rödeln“ wir die Motorräder auf.

Heute geht es über Bromberg, Allenstein und Sensburg nach Rastenburg. Knapp 300 km liegen vor uns.

Zu gestern noch ein paar Nachträge: Bei Normans Motorrad hat es tatsächlich die neue Batterie gehimmelt. Eine Zelle hat den Geist aufgegeben. Ansonsten gab es keine nennenswerten Vorkomnisse. Außer vielleicht, daß wir gestern Abend vier Runden über ein Autobahnkreuz gedreht haben. Ich habe einfach nicht die Ausfahrt gefunden. Irgendwann habe ich mich entschlossen, daß die Lösung im Unmöglichen liegen muß. Sie sah so aus: Unsere Abfahrt befand sich in der Einfädelungsspur/Beschleunigungsspur (!!!) auf die zweite Autobahn. Auf sowas muß man erstmal kommen (?!?!?!). Ich dachte schon, ich habe irgendwas verpasst.

Naja, ist ja gut gegangen, bis zu dem Punkt, als wir über eine Brücke kamen (bis hier hervorragende Asphaltstraße) und dann ein Waldweg (!!!) begann. Aber wir mussten richtig sein, also ab durch den Wald. Ich gebe zu, an diesem Punkt habe ich an mir gezweifelt, erinnerte mich aber an die Worte eines Freundes, der sagte, daß es hier (in PL) auch Straßen gibt, den den Namen nicht verdienen.

Das Hotel, welches sich idyllisch am Wald gelegen befindet, ist einfach nur traumhaft schön. Es ist knapp 5km von der historischen Altstadt entfernt, aber man merkt von dem ganzen Trubel nichts. Ein echter Geheimtip (Bewertung bei booking.com 8,8). Wir vergeben 10 Punkte!!! (Der Inhaber spricht nebenbei perfekt deutsch und war viele Jahre unter anderem in Neubrandenburg und Umgebung).

So, daß wars erstmal. Es geht los!!!! Drückli und Bussi in die Heimat und danke, daß Ihr uns Eure Zeit schenkt. Wir nehmen Euch dafür in Gedanken mit auf die Reise. Es grüßt für alle – Roman

Update 13:36 Uhr

Zwischenstop in Eylau bereits in den Masuren. Wir haben noch ca. 65km bis Alleinsein. Die Landschaft ist bereits jetzt ein Traum, oder wie würde Norman immer Sagen… „sensationell…“. Bei einem kleinen Salat und dem typischen Zurück,  sitzen wir in der Sonne und genießen den zweiten Tag.

Update 16:00 Uhr

Kurzhalt am Hauptbahnhof von Allenstein. Wir haben schon 230km ohne Probleme hinter uns gelassen. Die Maschinen laufen und laufen…  Die Straßen

laden regelrecht zum gemütlichen Fahren ein. Viele Kurven und viel Wald. Typische Masuren Straßen eben.

Roman hat sich eine Überraschung einfallen lassen. Es geht noch mal zum Haus meiner lieben Oma. Schließlich hat dort alles begonnen und war der Auslöser für unsere erste Reise 2011. JUHU…

Update 17:30 Uhr

Kurz vor Omas Haus. Gleich sind wir da,  wo die Reisen begonnen haben. Mit einem Energie Drink und dem berühmten Hotdogy lässt es sich besser fahren. Der große Planet drückt unaufhörlich von oben und bei gefühlten 30 Grad ist jeder Schattenplatz eine Wohltat. Bis zum Etappenziel für heute sind noch ca. 35km und alle freuen sich auf eine Dusche. Für Roman und mich ist es fast ein Heimspiel, aber trotzdem hat sich in den letzten 5 Jahren viel verändert. Außer die alte Raupe am Rastplatz, sie steht immer noch.

Die Bilder des Tages werde ich im Hotel einstellen, denn hier in der Pampa ist die Internet Verbindung bescheiden.

Update 19:50 Uhr

Nach langem Suchen haben wir unser Hotel gefunden. Es ist nicht mehr da, wo wir es eigentlich erwartet haben. Ein kompletter Neubau und Luxus Zimmer erwarteten uns. Frisch geduscht… geht es gleich zum Essen und ein extra kaltes Piwo Sokiem darf natürlich nicht fehlen. Vorher noch die Fenster auf, damit die Sachen etwas lüften oder besser gesagt trocknen können.

Und nun wie versprochen noch ein paar schöne Eindrücke vom heutigen Tag:

Jeder braucht mal 5min Ruhe
Jeder braucht mal 5min Ruhe
Kuscheln stärkt Zusammengehörigkeit
Kuscheln stärkt Zusammengehörigkeit
Ein polnischer Hotdogy geht immer
Ein polnischer Hotdogy geht immer