Masuren Tour 2015

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slider_addinolEs ist wieder soweit! Unsere alten Maschinen sollen uns wieder über 1000 km in Richtung Polen tragen. Erneut gilt es die Masuren … im Land der tausend Seen erneut zu entdecken.

MZ ETS 250 Bj.72
MZ ETS 250 Bj.72

MZ ES 175/1 Bj. 66
MZ ES 175/1 Bj. 66

MZ ES 250/1 Bj. 64
MZ ES 250/1 Bj. 64

MZ ES 250/1 Bj. 64
MZ ES 250/1 Bj. 64

An dieser Stelle möchte ich behaupten, dass uns wieder eine Rundreise durch den Norden Polens mit dem gewissen Etwas erwartet. Die Städte Danzig, Marienburg oder die Masurische Seenplatte mit unseren alten MZ-Maschinen aus Zschopau zu erleben ist, schon etwas Besonderes.

Routenplanung mit Google Maps
Routenplanung mit Google Maps

Die besonderen Highlights in diesem Jahr sind Führungen auf der Marienburg, Kurzbesuch von Nikolaiken oder ein geführter Besuch der Wolfsschanze.

Wie auf jeder Reise erwarten uns an jeder Ecke kleine Abenteuer oder Berührungspunkte mit der Bevölkerung, wo wir wieder unsere polnisch/englisch Kenntnisse auffrischen können.

Eine neue Stadt gilt es ebenfalls zu erkunden. Bromberg. Sie wird zugleich unser erstes Reiseziel sein und die erste und längste Etappe unseres Abenteuers abschließen. Wir können kaum noch den Tag X erwarten…

Weitere Informationen und Tourvorbereitungen findet Ihr wie immer im Blog.

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Karpaten Tour 2014 – Tag10

Blog, Karpaten Tour 2014, Reisen, Zweirad

Auf zum letzten Ritt in Richtung Neubrandenburg. Ein letzter Pitstop auf dem Hotelhof und dann geht es nach Küstrin.

Dort werden wir den letzten Stop einlegen und noch paar Vorräte einkaufen.

Roman ruft ... Sattelt die Pferde!
Roman ruft … Sattelt die Pferde!
Jürgen beim beladen
Jürgen beim beladen
Jeder hilft wo er kann
Jeder hilft wo er kann
Update 18:21 Uhr

Wir sind unbeschadet in Neubrandenburg gelandet. Der Abschied ist uns schwer gefallen, denn 1 Woche schmiedet zusammen.

War eine tolle Woche Jungs. Bis bald….

Karpaten Tour 2014 – Tag9

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Heute geht es weiter Richtung Heimat. Ein letzter Stop in Posen und ca. 180km weiter ist unser letztes Hotel in Polen und in diesem Jahr.

Alle Warten auf Bummellieschen
Alle Warten auf Bummellieschen
Gefährlich sehen sie nicht aus
Gefährlich sehen sie nicht aus
Update 13:00 Uhr

Kleiner Tank- und Pitstop an ein BP Tanke in einem kleinen Ort. Das Wetter ist herrlich. Die Sonne scheint und es wird richtig warm in der Kombi.

Weiter geht es Richtung Hotel.

Zwischenstop an der Dorf-Tanke
Zwischenstop an der Dorf-Tanke
Update 14:45 Uhr

Raucherpause an einer Tanke und kurz Energie aufnehmen. Wir haben es gleich geschafft. Die nächste Biedronka wollen wir auch anfahren und paar Kleinigkeiten zum Picknick aufnehmen. Die Gespanne fahren vorweg und bestimmen das Tempo.

Roman beim chilligen Rauchen
Roman beim chilligen Rauchen
Kaffee und Männergespräche
Kaffee und Männergespräche
Jürgen genießt die Pause
Jürgen genießt die Pause
Update 17:00 Uhr

Wir sind im Hotel angekommen und gönnen uns gleich eine kleine Kaffeepause mit lecker Kuchen.

Nach Abschluss werden wir unsere Zimmer beziehen und absatteln. Wir überlegen ob wir vor dem Abendbrot noch zum See gehen. Ob das Wasser 1mm kalt ist, könnt ihr später lesen.

Und wieder sitzen
Und wieder Sitzen
Noch mehr Sitzen...
Noch mehr Sitzen…
Jürgen hat die Beine schön
Jürgen hat die Beine schön

Karpaten Tour 2014 – Tag8

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Guda Marcha!

Die Nacht war kurz. Sehr kurz. Und wir haben gestern Abend „Tourgeschichte“ geschrieben. Es wird das unvergessliche Erlebnis der Tour 2014 werden. Garantiert. Doch was ist passiert?

Der gestrige Tag war ja bekanntlich total verregnet (so wie der heutige auch, die Wolken kitzeln an den Dächern). Gegen Abend machte sich ein unsägliches Hungergefühl breit. Nach kurzer Beratung stand fest, wir organisieren ein Taxi und fahren nach Zawada in das Restaurant „Marcin“.

Die ehrenvolle Aufgabe ein Taxi zu bestellen, wurde mir übertragen. Per Telefon in polnisch. Es hat erstaunlich gut geklappt, jedenfalls hatte ich das Gefühl, mein Gegenüber verstand mich -nur- er hatte nur ein Taxi für maximal 4 Personen (dass habe ich verstanden). Nix Großraum, nix zweites Auto. Wir sind halt auf dem Dorf.

Also Planänderung. Jürgen und mir fiel die Kneipe vom letzten Jahr ein, dort wo Hardy liegengeblieben ist und der Kneiper unsere Maschinen unterstellen wollte. Das sind nur 6 km und diese sollten bei Dauerregen doch zu schaffen sein, mit unseren „alten Ladys“.

Dort angekommen erwartete uns eine perfekt deutsch sprechende Bedienung/Inhaberin. Das Essen war original schlesisch, mit allem was dazugehört. Wir waren verblüfft, doch es sollte noch besser kommen.

Raus aus den Regenkombis
Raus aus den Regenkombis

Wir wollten gerade aufbrechen, als uns in den Sinn kam, doch mal einen anderen Weg zurück durch den Wald zu nehmen. Bei unserem Waldspaziergang ein paar Stunden zuvor hatte ich Wege gesehen, die dort hinführen könnten. Also fragte ich zwei Mädchen (auf polnisch) „Przeprazam, gdje z Dylaki?“ Sie kicherten jedoch nur, drehten sich um und gingen weiter. Hatte ich was falsch gemacht? Kurz hinter den beiden Mädels kam ein Mann, ich stellte ihm die gleiche Frage……..und er antwortete im reinsten Hochdeutsch: „wat, ihr wollt nach Dylaki? Das hätten die Ziegen euch auch sagen können“. Ich war perplex, Steffen und Norman konnten nicht mehr vor lachen. Da steht man in einem kleinen schlesischen Dorf namens „Friedrichsruhe“ und dann das.

Erstmal richtig quatschen ...
Erstmal richtig quatschen …
Gruppen Foto muss sein
Gruppen Foto muss sein

Ich habe diesen Mann spontan auf ein Piwo eingeladen. Kommentar von ihm: „Jetzt werde ich schon in meine eigene Kneipe zu einem Bier eingeladen, das ist gut“. Was dann passierte…..nur kurz: P i W. Und wir mussten noch nach Hause, durch den Wald. Es gab einen Weg. Straße ging nicht mehr.

Die MZ'tten an der Kneipe
Die MZ’tten an der Kneipe

Nur haben wir uns nachts im Wald auf unzähligen Waldwegen verfahren, die Wegbeschreibung war nicht ausreichend (es wurde zuviel an Anhaltspunkten weggelassen). Aber keine Angst – mitten in der Nacht um halb zwölf in irgendeinem polnischen Wald bekommt man Hilfe – wirklich. Man brauch keinen ADAC und nicht mal telefonieren. Jedenfalls hielt so ein Rangerjeep neben uns an (ich glaube wir waren an einem See) und fragte, wo wir hinwollen. Ich sagte in polnisch -> nach Dylaki. Große Augen und dann die Worte „Folgt mir“. Dann gab es eine Waldsafari par excellance, oder mit anderen Worten „artgerechte Haltung für unsere alten Ladys“. Bis vor die Haustür wurden wir eskortiert. „Na Piwek“ zum Abschluß, und ab in die Koje.

So, jetzt gehts erstmal zum Frühstück

Update 12:37 Uhr

Wir sind ca. 100 km vor Posen und essen grad Mittag. Natürlich gab es wieder Jurek mit Brot. Einen kleinen Pitstop an meinem Beiwagen, haben Jürgen und ich auch gleich gemacht. Zwischen Opole und und einem kleinen Dorf in der Pampa, habe ich einen Stabigummi verloren. Jürgen hat ihn noch fliegen sehen.

Roman checkt grad via App ob ein Hotel verfügbar ist. Einige Vorschläge wurden bereits gemacht. Für welches Hotel wir uns entschieden haben, könnt Ihr im nächsten Blog lesen.

Bis später Eure Biker…

Jurek Suppe geht immer
Jurek Suppe geht immer
Update 14:50 Uhr

Pinkelpause ca. 50km vor Posen. Ehrlich gesagt haben wir die Pause gebraucht. Zweimal Latte für die Kubis und drei kleine für den Rest. 🙂

Egal wo wir anhalten, werden wir und die Maschinen erstmal beäugt und kurze Zweitaktgespräche gehalten.
Romanski Polanski ist zum Teil zum Übersetzer mutiert und kann sich gut verständigen.

Kaffee, Kippen, Männerhandtasche... mehr braucht man(n) nicht
Kaffee, Kippen, Männerhandtasche… mehr braucht man(n) nicht
Jürgen ist eine echte Stütze
Jürgen ist eine echte Stütze
Update 18:00 Uhr

Wir sind in Posen an gekommen! Kurze Shoppingtour und dann ab in Hotel. Das Zimmer ist bezogen und die ersten sind frisch geduscht. Roman, Hartmut und Norman werden gleich in die Sauna gehen und es sich richtig gut gehen lassen.

Im Anschluss gehen wir eine Kleinigkeit essen, dann gibt es auch wieder paar Bilder.

Karpaten Tour 2014 – Tag7

Blog, Karpaten Tour 2014, Reisen, Zweirad

Guten Morgen in die Heimat!

Uns haben diverse Beschwerden erreicht, daß Ihr bei unserem letzten Blogeintrag keine Bilder seht -> klickt einfach oben auf den Titel des Blogs „Karpaten Tour..:“, dann seht Ihr sie.

Gestern haben wir uns ja bekanntlich auf den Weg nach Oppeln gemacht. Im Vorfeld haben wir noch ein bissel im Netz geschnöckert und einen polnischen MZ-Ersatzteilhändler in Lubiniece ausgemacht. Alle Versuche, mit ihm in Kontakt zu treten, waren bis um 14 Uhr ohne Erfolg geblieben. Wir hatten uns trotzdem entschlossen, ihn direkt anzufahren, sozusagen auf „Verdacht“.

Sehen sie nicht gut aus, diese Leuchtwesten...
Sehen sie nicht gut aus, diese Leuchtwesten…

Der Nieselregen ging mehr und mehr in eine Art Dauerregen über. Uns hat es nicht gestört. In Höhe Bytom hatte ich dann meine kleine Not, mich auf der rausgesuchten Route zu halten. Es stand an irgendeinem Kreisel nur das Schild „Objazd“, was soviel wie Umleitung heißt. Nunja, die polnischen Umleitungen haben es in sich. Ein Schild, auf dem diverse Orte und Kreisverkehre aufgemalt sind und wie man zurück auf die alte Straße kommt. Das wars. Ein Schild am Anfang der Umleitung. Mehr nicht.

Ein paar Kilometer weiter hatten wir auch diese Umleitung geschafft und machten einen kleinen PitSop an einer Shell-Tanke. Ich habe nochmals nachgesehen, ob „Pjotr“ (der Händler) sich auf meine polnische Mail gemeldet hatte – und er hat, mit den polnischen Worten „Hallo, nur Versand – kein Verkauf, Grüße“. Was nun? Jetzt hatten wir schon die Hälfte weg – Vorwärts immer/Rückwärts nimmer. Also sind wir trotzdem hingefahren. Und wurden (nach einer kleinen Exkursion durch das Dreamteam Hardi+Jürgen) mit Kaffee und Ersatzteilen empfangen.

Pjotr hat einen sehr gut sortierten Onlineshop unter „http://www.stolmot.pl“ (bei uns einigen bekannt als „Piterawo“).

Alle waren glücklich – außer Jürgen, der wollte wü…n. Leider hat er nicht die erhoffte Vergasernadel bekommen :-(.

Shopbesuch bei PeterAwo
Shopbesuch bei PeterAwo
In den Beiwagen bekommt man einiges weg
In den Beiwagen bekommt man einiges weg

Bis nach Ozimek (bei Oppeln, hier soll Steffens Handy repariert werden) waren es noch knappe 50 km. Regen, Regen, Regen, von oben unten links rechts. Auch die haben wir geschafft. Bei Normi hat was geklappert, was ihn verunsicherte. Die Krümmermutter hatte sich gelöst und an seinen Stoßdämpferhülsen die Plasteringe verabschiedet. Nichts tragisches.

In Ozimek angekommen erwartete uns die freudige Nachricht, das Display ist da und wird morgen (also heute) eingebaut. Ein kurzer Anruf im „Dwor Zawiszy“ – wir können kommen. Also fix in die nächtse Biedronka und eingekauft. Diesmal habe ich sicherheitshalber zwei Tüten Pflaumen im Schokoladenmantel eingepackt.

Nach einem leckeren Abendbrot a´la Picknick (mit ordentlich Knoblauch, Piwo und Lauch) haben wir es uns alle unter einer Decke gemütlich gemacht und einen hervorragenden Männerabend genossen. Sorry Jaqui – Du hast gerade zu einem ungünstigen Zeitpunkt angerufen ;). Etliche Piwo später (so eine Flasche Grapefruitwodka musste auch dran glauben) waren auch die besten Männergespräche erschöpft und es hieß schlafen gehen. Eigentlich wollten Steffen und ich noch Blog schreiben, aber dazu ist es leider nicht mehr gekommen.

Gruppenkuscheln
Gruppenkuscheln

Heute morgen bin ich extra um halb sieben aufgestanden, um das nachzuholen – Steffen hatte leider sein Ding nicht rausgeholt (…ich mein den Computer) und so musste ich mir die Zeit bis jetzt mit einer ausgiebigen Dusche und dem Wahnsinnsgequaake von Fröschen vertreiben.

Jetzt gehts zum Frühstück—- danach dann Bildchen und mehr….

Update 14:39

wir haben heute unseren Ruhetag. Das Wetter hat sich stabil gehalten, tiefhängende Wolken und Dauernieselregen.

Nach dem Frühstück haben wir unseren Pitstop durchgeführt. Hier und da eine lockere Schraube. Bei meiner Maschine habe ich einen Ölwechsel gemacht. Das, was da rauskam, war nur noch ansatzweise Öl – mehr ein Benzin-Öl-Gemisch. Wahrscheinlich hat es bei mir die sogenannte Mitteldichtung erwischt, die Simmerringe scheinen es nicht zu sein (jedenfalls habe ich keine Probleme beim „Warmstart“).

Jürgen hat bei seiner gelben TS gleich den gestern bei Pjotr erstandenen Seitenständer montiert. Und Norman hat seine neuen Fußrastengummis aufgezogen. Dies ging dank Steffens Duschbad richtig „Jimmy-Glitschi-Leicht“.

Nachdem dies nun geschafft war, machten wir uns auf den Weg zu einem kleinen Waldspaziergang. Irgendwo an einer Eiche trennten sich unsere Wege: Jürgen+Norman+Steffen gingen bis zu einem See, Hartmut und ich Querfeld(ähm Querwald)ein. Im Unterholz fanden wir einen Ablageplatz von lauter alten Bildröhren von Fernsehern. Unter einem hatte es sich eine junge Schlange gemütlich gemacht. (Foto stellt Steffen nachher ein).

Nach gut 2 Stunden waren wir wieder an unserer Unterkunft vereint, als plötzlich eine SMS kam mit den erlösenden Worten: Handy fertig!

Steffen, Jürgen und Norman sind sogleich losgefahren, um das gute Stück abzuholen. Das ist mittlerweile knapp 2 Stunden her. Keine Sorge, hier in Polen spielt Zeit keine Rolle, jedenfalls wenn man den Arbeitern zusieht, wie sie ihre Dinge in einer A…ruhe verrichten. Nix Streß, nix Hektik. Und trotzdem schaffen sie was.

Hartmut und ich sind gerade von unserem Mittagsschläfchen erwacht…..das Leben kann sooooo schöööön sein! Oder was würdet Ihr bei so einem Nieselregentag am liebsten machen? 😉

Bis zum nächsten Update (dann mit Bildern)

Update 16:00 Uhr

Hallo liebe Familie & Freunde!

Wie Roman es bereit angekündigt hat, kommen nun die Bilder vom heutigen Tag. Ich kann mich an die Worte von Roman erinnern, dass bei einem Haufen Männern, nach einer gewissen Zeit, eine sogenannte Eigendynamik einsetzt. Einige Bilder sollten für diese Dynamik sprechen. 🙂

Ein Haufen Männer ... Hartmut wollte es so
Ein Haufen Männer … Hartmut wollte es so
Hartmut & Norman bei einem Fachgespräch ...  Glaube es geht um dass nächste Bauprojekt von Hartmut.
Hartmut & Norman bei einem Fachgespräch … Glaube es geht um dass nächste Bauprojekt von Hartmut.
Jürgen und sein Handy, mit einem Bild von seiner Nicole. Dass muss LIEBE sein... (An dieser Stelle von Jürgen, einen dicken Kuß zurück an seine Nicole)
Jürgen und sein Handy, mit einem Bild von seiner Nicole. Dass muss LIEBE sein… (An dieser Stelle von Jürgen, einen dicken Kuß zurück an seine Nicole)
Roman nach dem Mittagschlaf ...
Roman nach dem Mittagschlaf …
Die Hotelanlage
Die Hotelanlage
Ein schöner Waldspaziergang ... Der Wald ist direkt hinter der Hotelanlage.
Ein schöner Waldspaziergang … Der Wald ist direkt hinter der Hotelanlage.
Ein Bild  für meine Mädels ...
Ein Bild für meine Mädels …
Schlesien von seiner schönsten Seite ...
Schlesien von seiner schönsten Seite …