Pommern Tour 2016 – Tag1

Blog, Pommern Tour 2016, Reisen, Zweirad

Ein freundliches Hallo in die Heimat! Wir haben es geschafft und sind wieder mit unseren alten Maschinen unterwegs. Pünktlich um 7:00 Uhr war Treffen zum Frühstück bei Roman. Seine liebe Frau Andrea hat uns einen liebevollen Tisch gedeckt. Das Frühstück dauerte doch länger als erwartet und so sind wir erst gegen 9:00 Uhr auf die Maschinen gestiegen. Kurzerhand war das Gehirn gleich auf Urlaub und die bevorstehenden Tage eingestellt.

Simsalabim… waren wir in Bismarck, kurz vor der polnischen Grenze, bei einem Bekannten zum Käffchen. Ein kurzer Plausch und die Beine vertreten und weiter gings in Richtung Stettin und in den innerstädtischen Wahnsinn.

Kaum raus… ging es ohne Stopp nach Pommern zu einem Ort, wo Jürgens Wurzeln liegen. Später mehr dazu.

Aktuell sitzen wir voll gefuttert an einer Raststätte und genießen dass schöne Wetter. Bilder werden wir heute Abend noch Online stellen.

Also bei uns ist alles gut…

Unsere MZ'etten in einer Linie
Unsere MZ’etten in einer Linie
Piasecznik - deutsch Petznick
Piasecznik – deutsch Petznick

Geburtsort von Jürgen’s Großvater. Weitere Details zum Ort Petznick sind auf Wikipedia dazu zu finden.

Unsere Finnhütte für die nächsten 3 Tage
Unsere Finnhütte für die nächsten 3 Tage
Rustikales Abendbrot muss sein
Rustikales Abendbrot muss sein
Update 22:00 Uhr

Hallo Hallo, hier spricht Radio Pommern – Ihr lest uns über den Äther, an der Tastatur der Roman.

Dobre Wieczor in die Heimat!

 Lagebericht:

Wir haben den ersten Tag unserer diesjährigen, sechsten(!) Tour unbeschadet überstanden. Nachdem wir heute morgen mit fast 90-minütiger Verspätung gestartet sind, sitzen wir endlich wohlgenährt auf der Couch und schauen das Eröffnungsspiel mit polnischen Kommentatoren. (Einer von ihnen könnte der Bruder von unserem Günter Netzar sein, schaut mal auf TVP 🙂

Doch zurück zum Tag, wir sind gut vorangekommen und wurden bei unserem ersten Stop herzlichst von Ricardo in Bismarck in Empfang genommen. Dicker Danke an dieser Stelle für den Kaffee!!! Weiter ging es bis Stettin. Schnell Geld getauscht, getankt und die erste Tourumplanung. Kurzerhand haben wir beschlossen einen kleinen Umweg zu fahren, damit wir dem Dorf von Jürgens Großvater (Pätznick) einen Besuch abstatten konnten. Der Verkehr in Stettin war wie immer – stellt Euch vor, ein Mann kommt morgens um 4 Uhr aus der Kneipe – dann ist er (…voll…dicht).

Wir haben uns nicht lange aufgehalten und kurze Zeit später Mittag gegessen. Noch um die 100 km galt es ab hier noch abzusitzen. Und es kam was kommen musste. Deftiger Sturm und Regen. Also fix einen Abstecher ins Unterholz (im wahrsten Sinne des Wortes) und das Ganzkörperkondom angezogen.

Irgendwo haben wir dann noch in der Biedronka eingekauft und waren um kurz nach 19 Uhr am Ziel. Begrüßt wurden wir zünftig mit 4 Piwo, die wir uns jetzt schon komplett reingelömert haben.

Jetzt wird noch Fußball geschaut, und was sich heute noch mit einem Tankwart, circa 14 jungen Polizistinnen mit drei Autos und einem Dachs zugetragen hat, erfahrt ihr irgendwann im Reisebericht.

Also, Dobranoc, bis Morgen!

Euer Roman, im Namen Aller – Radio Pommern – Ende der Durchsage.

Masuren Tour 2015 – Tag8

Blog, Masuren Tour 2015, Reisen, Zweirad
Guten Morgen in die Heimat!

Wir haben den gestrigen Abend im Steakhouse ausklingen lassen und die Erlebnisse nochmal Revue passieren lassen. Alle waren sich einig, es war eine entspannte Tour und wieder mal mit keiner anderen Tour vergleichbar. Wie schnell doch die Woche vorbei ist. Wir treten nun unsere Heimreise an und freuen uns auf unsere Familien.

Den nächsten wie auch den letzten Eintrag wird es wieder in Neubrandenburg geben. Also bis dahin….

Update 15:30 Uhr

Ankunft in Neubrandenburg. Wir haben uns bei Roman verabschiedet. Seine Liebe Frau hat Kaffee und Kuchen vorbereitet und die ersten Snapshots mußten abgerufen werden. Wir gemeinsam stellten fest, wie schnell die Tour doch vorbei war.

Ich werde etwas später noch das Tour Foto und Abschluss Foto Online stellen. An dieser Stelle ein dickes Danke an meine Jungs für die tolle und harmonische Tour.

Masuren Tour 2015 – Tag7

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Wer unseren Blog aufmerksam gelesen hat, weiß dass wir in Stettin sind. Gestern haben wir kräftig Strecke gemacht. Die Entscheidung war Richtig, wenn man aus dem Fenster schaut. Es regnet wie aus Kannen und lädt nicht zum Motorrad fahren ein.

Bei einem lange Frühstück haben wir uns entschieden, dass wir heute eine Stadterkundung machen wollen. Statt Motorrad, steigen wir auf die TAM um. Eine Hafenrundfahrt steht auch auf dem Programm.

Update 14:00 Uhr

Die erste Erkundungstour haben wir hinter uns. Wir sind gefühlte 5km durch die Stadt gegangen und haben so einiges Sehen können. Es ist zu Merken,  dass Stettin eine aufstrebende Stadt ist. Überall wird gebaut oder modernisiert. Wir kommen uns vor, wie Dorfies in der Großstadt. Der Großstadt Wusel ist all gegenwärtig und gefühlt ist die Stadt im und am Fluss.

Roman seine Nase hat ihn mal wieder nicht enttäuscht und so schlug sein Schaschlik-Sensor an. Er nahm Witterung auf und lief im Schnüffegang direkt zur szaszlykarnia. Endlich hat er sein erstes Riesen-Schaschlik bekommen.

Frisch gestärkt… Geht es gleich aufs Ausflugsschiff.

Schlechtes Wetter im Anmarsch
Schlechtes Wetter im Anmarsch
Happy-Roman und sein Riesen Schaschlik
Happy-Roman und sein Riesen Schaschlik
Scheinbar schmeckt es allen
Scheinbar schmeckt es allen
Nach jedem Regen kommt die Sonne
Nach jedem Regen kommt die Sonne
Update 20:15 Uhr

Wir waren uns alle einig die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Definitiv war der Schiffsaufflug dass beste Gruppenerlebnis des Tages. Tiefenentspannt haben wir die Umgebung und die Natur auf uns Wirken lassen. Es gibt im Stettiner Haff immer noch Fischreiher und Seeadler, neben zerfallenen Industrieanlagen, die ihre Hochzeit in einem anderen Zeitalter erlebt hatten. Brachliegene Werften wechseln sich mit vor emsiger Tätigkeit strotzenden ab. Fast ausnahmslos sind diese Anlagen an und über 100 Jahre alt.

Roman und Jürgen haben es sich nicht nehmen lassen und einen Matrosen (Pjotor) bequatscht, eine private Führung durch den Maschinenraum zu organisieren. Kurzerhand sind sie in einer kleinen Türe am Heck des Schiffes verschwunden. Ich muss dazu sagen, dass wir einen exclusiven Platz am Board hatten. Extra Plätze in der Matrosen Lounge bei Dieselabgasen und Klappergeräuschen, aber weit ab von den normalen Touristen, welche bei Wodka und Piwo laut an Deck grölten. Naja Ausflug/Besäufnis auf polnisch halt. Paar Minuten später kommen hustend Roman und Jürgen aus der besagten kleinen Tür und konnten ihr Erlebnis brühwarm berichten. So trieb das Ausflugschiff ein alter Russen Panzer Reihen-6-Zylinder Motor mit ca. 150 PS aus den 50igern an. Es folgten noch paar technische Einzelheiten, mit denen ich Euch nicht langweilen möchte.

Nach 2h war unsere Rundreise vorbei und so standen wir bei Regen an den Docks. Keiner hatte recht Lust den Weg zum Hotel per Fußmarsch zu bewältigen, also ein Taxi musste her. Paar Minuten später konnte Roman ein Taxi an der Straße anhalten. So bestiegen wir den alten Daimler mit 392000 km auf der Uhr und ließen uns direkt zum Hotel gondeln.

Pause muss sein, also haben sich die Zimmerpärchen in Ihre Zimmer zurückgezogen und eine kleine Schlafpause abgehalten. Langsam kommen sie alle aus ihren Löchern, denn das erste Hungergefühl setzt ein.

Stettiner Oder Terrassen
Stettiner Oder Terrassen
Alte DDR Kräne der Marke TRAGKRAFT
Alte DDR Kräne der Marke TRAGKRAFT
Stettiner Hafen Ansicht
Stettiner Hafen Ansicht